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Mozarts Wohnhaus im Zentrum von Salzburg

Das Tanzmeisterhaus am Makartplatz

In diesem 1617 erstmals urkundlich erwähnten Haus am Makartplatz 8 lebte W.A. Mozart von 1773 bis 1780. In den Räumen der ehemaligen Wohnung der Familie Mozart im ersten Stock wurde ein Museum eingerichtet, welches die Geschichte des Hauses und das Leben der Familie Mozart in diesem dokumentiert.

Ein Haus der Musik und des Tanzes

Das Wohnhaus von Mozart in Salzburg
Das Wohnhaus von Mozart in Salzburg

Seit 1711 veranstaltete der Adel regelmäßig Tanzveranstaltungen im so genannten Tanzmeisterhaus. Dabei diente der große Tanzmeistersaal nicht nur dem Tanzvergnügen, sondern auch der Lehre von höfischer Etikette. Nachdem der Besitzer, der hochfürstliche Tanzmeister und Kammerdiener Franz Karl Gottlieb Spöckner, verstorben war, ging das Haus in den Besitz seiner Cousine über, die aus vielen Mozartbriefen als "Tanzmeister Mitzerl" bekannt wurde und den Tanzmeistersaal in weiterer Folge für Veranstaltungen vermietete.

Die Mozarts wechselten 1773 die Flussseite, um vom Hagenauer Haus in der Getreidegasse – Mozarts Geburtshaus, in das Tanzmeisterhaus am Makartplatz zu ziehen. Die alte Wohnung war zu eng geworden und etwas Größeres musste her. Am Makartplatz bewohnten die berühmte Familie rund um das musikalische Genie und den berühmtesten Sohn Salzburgs, Wolfgang Amadeus, acht Räume im ersten Stock. Neben dem Tanzmeistersaal, gehörte auch der Musiksaal zur Wohnung der Familie Mozart, diesen nutzte Leopold Mozart unter anderem als Schauraum für verkäufliche Klaviere.

Makartplatz und Dreifaltigkeitsgasse

Zunächst als "Hannibalplatz" bezeichnet, wurde der Platz an der rechten Salzachseite 1879 anlässlich des Makart-Festzuges in "Makartplatz" umbenannt und gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Erliegt im historischen Zentrum der Stadt.

Während der Zeit des Nationalsozialismus hatte kurz der Name "Adolf-Hitler-Platz" bestand, der aber rasch wieder rückgängig gemacht wurde. Es blieb bei Makartplatz, in Gedenken an den Maler Hans Makart.

Neben Mozarts Wohnhaus finden sich weitere Sehenswürdigkeiten an diesem historischen: Die Dreifaltigkeitsgasse mit Dreifaltigkeitskirche und das Priesterhaus, befinden sich direkt am Makartplatz, ebenso das Salzburger Landestheater.

Die Dreifaltigkeitskirche stammt aus den Jahren zwischen 1694 und 1702 und gilt als eines der wichtigsten Werke im Schaffen des Architekten Johann Bernhard Fischer von Erlach, der unter anderem auch die Kollegienkirche in Salzburg erbaut hatte.

Museum Mozart-Wohnhaus

Besuchen Sie das ehemalige Tanzmeisterhaus am Makartplatz und tauchen Sie ein in die Lebenswelten der Mozart-Familie. Gezeigt werden die Stationen der Familie anhand der Räumlichkeiten und zahlreicher erhaltener Dokumente.

Öffnungszeiten 2014

Täglich 9-17.30 Uhr (letzter Einlass 30 Min. zuvor)
Juli, August: Täglich 9-20 Uhr (letzter Einlass 30 Min. zuvor)

Hinweis: Der Eintritt ist für Besitzer der Salzburg Card gratis. Während der Mozartwoche ist das Museum fallweise geschlossen.

Senden Sie Ihre unverbindliche Anfrage und genießen Sie schon bald das historische und moderne Salzburg in seiner ganzen Pracht.

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