Mozartplatz in der Altstadt Salzburgs

Ein Mahnmal dem berühmtesten Sohn Salzburgs

Im Zentrum Salzburgs gelegen, erhält dieser Platz besondere Bedeutung durch das mächtige Mozartdenkmal, geschaffen von Ludwig von Schwanthaler, das 1842 hier aufgestellt wurde. Darüber hinaus erfreuen sich die zahlreichen Besucher am weltberühmten Salzburger Glockenspiel, das täglich aus dem erzbischöflichen Palast erklingt.

Im Jahr 1588 planmäßig von Wolf Dietrich von Raitenau angelegt, bietet der Mozartplatz in der Salzburger Altstadt den Zugang zu vielen Sehenswürdigkeiten und historischen Bürgerhäusern Salzburgs. 

Geschichte

Touristen auf dem Mozartplatz vor Mozart-Statue
Mozartplatz in Salzburg

Seit dem 16. Jh. tummeln sich Salzburger und Gäste auf dem Mozartplatz, seit dem 19. Jh. bleibt auch so manch einer staunend vor dem Mozart-Denkmal stehen, um dem berühmtesten Sohn der Stadt Tribut zu zollen. Das von Ludwig Schwanthaler entworfene und von Johann Baptist Stiglmaier gegossene Kunstwerk thront mitten am Platz, es wurde am 5. September 1842 feierlich enthüllt.

Als Wolf Dietrich von Raitenau 1588 den Mozartplatz anlegen ließ, mussten zahlreiche Bürgerhäuser weichen. Der Platz war jedoch strategisch wichtig, da zu jener Zeit hier, rechtsufrig vom Universitätsplatz, eine repräsentative Hauptverkehrsachse von West nach Ost verlief. Paris Lodron war es, der 1620 Baugründe auf dem Platz vergab: im Osten an den Dombaumeister Santino Solari und im Norden an den Hochfürstlichen Rat Friedrich von Rehlingen, der das Stadtpalais dort errichtete.

Mozart Statue auf dem Salzburger Mozartplatz
Mozartstatue in Salzburg

Das Stadtpalais Rehlingen

Das ehemalige Stadtpalais Rehlingen, das auch als Antretterhaus oder als "Haus Mozartplatz 4" bekannt ist, stammt aus der Zeit zwischen dem 16. und 18. Jh. Bis 1765 hatte das Adelsgeschlecht der Herren von Rehlingen hier ihren Wohnsitz, bevor es an den Kanzler der Salzburger Landschaft und Hofkriegsrat Johann Ernst von Antretter verkauft wurde.

Der Bau stammt aus dem Jahr 1760 und weist zahlreiche künstlerische und architektonische Eigenheiten auf: Portale aus Rotmarmor mit Reliefmedaillons von Löwen- und Cäsarenköpfen, Abbildungen von Storchen, Pelikanen oder Phönixe finden sich darauf. Auch die gekurvten Fensterumrahmungen und die an das Haupthaus angegliederte Hauskapelle im Rokkoko-Stil machen die Besonderheit des Hauses aus.

Die Familie Antretter stand in engem Kontakt zu Mozarts Familie, beispielsweise verband Sohn Cajetan Antretter die gemeinsame Mitgliedschaft der Bölzschützenkompanie mit Wolfang Amadeus während Mozarts Schwester Nannerl der Antretter-Tochter Klavierunterricht gab.

Weitere Sehenswürdigkeiten am Mozartplatz

Gleich neben dem Stadtpalais findet sich am Mozartplatz 5-7 das Imhofstöckl, ein zweigeschossiger Bau mit Korbbogenportalen und einem Holzschindeldach aus dem Jahr 1620, in dem sich heute das Magistrat der Kulturabteilung befindet. Geht man weiter zu den Häusern Mozartplatz 8,9 und 10 befindet man sich in den drei Kanonikalhöfen aus dem 17. Jh., die einst des Dombaumeisters Eigentum waren und in weiterer Folge Wohnsitz für zahlreiche Domherren.

Lage

Zwischen dem Alten Markt und dem Residenzplatz liegt der Mozartplatz. Von dem rechteckigen Platz aus gelangt man direkt in die Neue Residenz, den Salzburger Dom, aber auch zum Traklhaus am Waagplatz.

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